• Anna Plümacher

Vegane Zucchini-Brownies

Aktualisiert: März 22



Rezept:


  • 1 Zucchini

  • 60mL Pflanzenmilch, ich habe Sojamilch genommen

  • 100g Erdnussmus

  • 40g Backkakao

  • 2 TL Backpulver

  • 1 TL Natron

  • Prise Salz

  • 100g Dinkelmehl Type 630*

  • 100g Süßungsmittel nach Wahl, ich habe Erythrit gewählt

  • 30g gemahlene Mandeln

  • 80g Zartbitter-Schokodrops


*Hinweis: Wer es noch gesünder gestalten möchte, kann auch Dinkelvollkornmehl verwenden, ggf. muss dann aber noch ein Schuss Pflanzenmilch zugefügt werden. Mit der nicht-Vollkorn Variante werden die Brownies aber natürlich fluffiger.


Anweisung:


  1. Die Zucchini waschen und mit einer Reibe fein raspeln.

  2. Zucchiniraspeln mit Milch, Erdnussmus und Kakaopulver in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab zu einem feinen Mus pürieren.

  3. In einer separaten Schüssel Dinkelmehl, Salz, Natron, Süßungsmittel und gemahlene Mandeln vermischen.

  4. Die Zucchini-Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verrühren.

  5. Etwa 2/3 der Schokodrops unter den Teig rühren.

  6. Den fertigen Teig in eine eingefettete Brownie- Backform (Maße ca. 25x25cm) geben, glatt streichen und mit den übrigen Schoko-Drops bestreuen.

  7. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C 30-35 Minuten backen.

  8. Kurz abkühlen lassen, in kleine Quadrate schneiden & genießen!








Welches Süßungsmittel ist die beste Wahl?


Rohrohrzucker, Ahornsirup, Erythrit, Xylit, Dattelsirup oder doch der stinknormale Haushaltszucker? Bei der riesen Auswahl an Zuckersorten und Süßungsmitteln verliert man schnell mal den Überblick. Aber welches der Süßungsmittel ist die beste und gesündeste Wahl?


Inzwischen sind immer mehr Zuckeralternativen und Süßungsmittel in den Supermarkt zu finden. Um sich einen Überblick zu verschaffen hilft eine Einteilung.


Man unterscheidet in:


  • Süßstoffe Zu den Süßstoffen zählen z.B. Stevia, Aspartam


  • Zucker und Zuckerderivate Neben herkömmlichem Haushaltszucker sind auch Süßungsmittel wie Ahornsirup, Agavendicksaft oder Rohrohrzucker Derivate des klassischen Zuckers.


  • Zuckeraustauschstoffe/ Zuckeralkohole Zu den Zuckeraustauschstoffen zählen zum Beispiel Erythrit und Xylit. Zuckeraustauschstoffe sind laut aktueller Studienlage gesundheitlich unbedenklich. Sie enthalten darüber hinaus quasi keine Kalorien, weshalb sie sich gut eignen, um abzunehmen. Ein Nachteil der Zuckeraustauschstoffe ist allerdings, dass sie nicht vollständig im Dünndarm abgebaut werden können und daher zu Beschwerden wie Blähungen oder Durchfall führen können, wenn man zu viel davon isst oder ohnehin schon einen empfindlichen Darm hat. Deswegen ist hier Vorsicht geboten.


  • Fruchtsüße wie Apfeldicksaft oder Dattelsirup: Diese Süßungsmittel haben ihre Süße aus einer natürlichen Quelle (Fruchtzucker = Fructose). Zwar sollten große Mengen Fructose ebenfalls vermieden werden, allerdings eignen sie sich in kleinen Mengen sehr gut als Zuckerersatz. Obst wie Bananen oder Apfelmus werden darüber hinaus gerne zum Backen veganer Speisen verwendet, weil sie neben ihrer Süße auch die Bindefähigkeit von Ei ersetzen können.



Was eignet sich jetzt am besten?


Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Grundsätzlich sollten große Mengen Zucker gemieden werden. Vor allem wenn man mit Übergewicht zu kämpfen hat, sollte man Zucker aus dem Speiseplan streichen. Denn Zucker enthält, wie es so schön heißt „leere Kalorien“, also ganz viele Kalorien ohne irgendwelche Nährstoffe.


Diese Faustregeln könnt ihr euch merken:


  • Zucker & Zuckerderivat haben in der Regel viele Kalorien, esst davon also möglichst wenig. Meiden solltet ihr aus dieser Kategorie den klassischen raffinierten Zucker. Wenn ihr Zucker verwenden wollt, greift auf natürlichere Varianten wie den Rohrohrzucker oder Ahornsirup zurück.


  • Süßstoffe solltet ihr lieber meiden, da die Unbedenklichkeit einiger dieser Stoffe nicht bewiesen ist (insbesondere Aspartam).


  • Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit oder Xylit (auch Birkenzucker genannt) enthalten keine Kalorien und sind nach aktuellem Kenntnisstand unbedenklich. Vorsicht allerdings bei empfindlichen Bäuchen und zu großen Mengen!

  • Süße aus Früchten ist eine gute & natürliche Zuckeralternative. Man kann super mit Banane, Apfelmus oder Datteln süßen. Auch Dattelsirup ist im Handel erhältlich und ist auf reiner Dattelbasis. Natürlich sind hier große Mengen auch nicht gut, da in diesen Süßungsmitteln viel Fructose steckt. Ihr merkt schon: zu viel ist nie der richtige Weg ☺


Unser Fazit


Ihr merkt - es gibt nicht die eine richtige Antwort auf die große Frage „Was ist das gesündeste Süßungsmittel“.

Fest steht: Große Mengen Haushaltszucker/ raffinierter Zucker sind nicht gut für uns. Kleine Mengen Zucker sind hin und wieder aber auch mal okay. Hier gilt es wieder ein gewisses Maß an Balance zu finden.

Achtet aber unbedingt auf versteckte Zuckerquellen: Softdrinks, Fruchtjoghurt, Müsli, Dressings und viele weitere Lebensmittel stecken häufig voll mit Zucker und erhöhen schnell unsere tägliche Kalorienzufuhr (und unseren Blutzuckerspiegel). Diese solltet ihr nach Möglichkeit meiden.


Auch hier ist ein gesundes Maß der beste Weg: ein Stückchen veganer Kuchen mit Rohrohrzucker schadet uns nicht, wer lieber weniger Kalorien zu sich nehmen will, kann auch auf Erythrit oder Xylit zurückgreifen.



Fotos: Paul Ohlmann